Nur gesunde Haut ist schön

schöne Haut

schöne Haut

Täglich wirken Umwelteinflüsse auf unsere Haut ein. Wie können wir sie schützen?

Dass wir porenfreie, reine und glatte Haut als attraktiv empfinden, hat einen Grund: Der Zustand der Haut verrät auch etwas über unsere Vitalität und Gesundheit. Denn die Haut ist das größte Schutzorgan, das wir haben. Wir sollten sie daher gut und aufmerksam pflegen – trockene Stellen, Rötungen oder Unreinheiten sehen nicht nur unschön aus, sondern weisen darauf hin, dass der natürliche Schutzmechanismus der Haut angegriffen ist. Gesunde und schöne Haut strahlt rosig und ist ebenmäßig.

Die gesunde Haut – ein sensibles Organ

Um zu verstehen, wie unser größtes Organ funktioniert, müssen wir es uns genauer anschauen: Die oberste Schicht, die sogenannte Oberhaut oder Epidermis, besteht zum größten Teil aus Hornzellen, die ständig neu gebildet werden. Gleichzeitig werden alte Zellen abgestoßen. In der Epidermis befinden sich auch die Melaninzellen, die den körpereigenen Sonnenschutz Melanin bilden.

Unter der Epidermis liegt die Lederhaut – man kann sie sich als ein verzweigtes Netz aus Kollagenfasern und Elastin vorstellen Dieses Gerüst macht die Haut stabil und elastisch. Die tiefste Schicht der menschlichen Haut, die Unterhaut, besteht aus lockerem Bindegewebe, das Wasser speichert und Fettzellen enthält. Es wirkt wie ein Stoßdämpfer und schützt auch vor Kälte.

Haut hält schädliche Einflüsse von außen ab

Die gesunde oberste Hautschicht hält wie eine Art Türsteher schädliche Umwelteinflüsse ab – etwa Feinstaub, Hitze oder  schädliche Keime. Ermöglicht wird dies durch einen Fettfilm auf der Hautoberfläche, den sogenannten Säureschutzmantel und einer balancierten residenten Hautflora. Dies wirkt als Schutzbarriere gegenüber Schadstoffen von außen. Gleichzeitig werden die darunter liegenden Schichten vor Feuchtigkeitsverlust und Austrocknung geschützt.

Ist diese natürliche Barriere der Epidermis gestört, reagiert die Haut empfindlicher als bei einer intakten Hautbarriere – und negative Umwelteinflüsse haben leichtes Spiel.

Schädliche UV-Strahlung

Sonnenlicht tut gut und ist gesund – allerdings nur in Maßen. Intensive ultraviolette Strahlung kann auf ungeschützter Haut Schaden anrichten. Die kurzwellige UV-B-Strahlung führt zu Sonnenbrand und kann in den Zellen der Oberhaut Krebs auslösen. Die langwelligere UV-A-Strahlung dringt tiefer bis in die Lederhaut ein und begünstigt die Entstehung freier Radikale. Diese aggressiven sauerstoffhaltigen Moleküle sind Gift für alle lebenden Zellen: Sie schädigen Proteine, greifen Fettmoleküle in den Zellen an und verursachen Brüche in den DNA-Strängen des Erbguts.

Zwar verfügt die Haut über einen Reparaturmechanismus. Aber ab einer bestimmten Dosis kann die Haut nicht mehr „nachreparieren“. Zudem sind freie Radikale mitverantwortlich für Falten und Hautalterung. Denn sie fördern den Abbau von Kollagen und Elastin. Die Folge: Die Haut wird schlaffer, es bilden sich Falten und Altersflecken.

Experten schätzen, dass bis zu 80 Prozent aller sichtbaren Hautalterungsprozesse im Gesicht die Folge von zu viel UV-Strahlung sind. UV-Strahlen können eine gestörte Hautbarriere schneller durchdringen ist und die Haut noch schneller reizen. Pflegecremes, die dafür sorgen, dass die natürliche Barriere der Haut intakt bleibt, helfen also auch gegen die negativen Auswirkungen von Sonnenlicht. Sie sind allerdings kein Ersatz für Sonnenschutz.

Falsche Pflege

Jedes Mal, wenn wir uns waschen oder duschen, und dabei Seifen oder Lotions benutzen, zerstören wir den Säureschutzmantel und Teile der residenten Hautflora auf der Epidermis . Bei gesunden Menschen mit einer gesunden Haut bildet sich die Flora innerhalb weniger Stunden zurück. Zu häufiges Waschen, aggressive Pflegeprodukte oder Chemikalien können diesen Reparaturmechanismus allerdings aushebeln. Es gilt also, die richtige Balance zu finden: tägliche Hygiene ist notwendig und wichtig, aber ein Zuviel zerstört die Schutzbarriere der Haut. Experten raten, möglichst keine basischen Reinigungs- und Pflegeprodukte zu benutzen. Denn eine gesunde Haut ist mit einem pH-Wert von 5,5 leicht sauer.

Gefährliche Keime und Erreger

Ist die Schutzbarriere unsere Oberhauthaut gestört, können  Krankheitserreger eindringen und Entzündungen verursachen. Die Bandbreite reicht von eher harmlosen Pickelchen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen. Anzeichen für eine gestörte Schutzbarriere sind etwa Rötung, Ausschlag oder Bläschen. Aber auch Pickel, gereizte und unreine Stellen weisen darauf hin, dass die Abwehrfunktion der Haut nicht mehr richtig funktioniert. Gesunde und schöne Haut strahlt in gleichmäßiger Farbe.

Gute Hautpflege hilft

Mit der richtigen Gesichts- und Körperpflege kann man die Haut in ihrer Abwehrfunktion unterstützen und so Hautalterung und Hauterkrankungen vorbeugen. Berliner Wissenschaftler haben einen Wirkstoff entwickelt, der gezielt die gesunde Mikroflora der Haut fördert und somit ihre natürliche Barrierefunktion stärkt. Damit wird die Haut wird widerstandsfähiger, stärker vor äußeren Einflüssen geschützt und kann Feuchtigkeit besser speichern. Schützen Sie Ihre Haut vor schädlichen Einflüssen – erfahren Sie mehr über unsere Hautpflegeserie ibiotics Körperlotion, ibiotics probiotische Gesichtscreme und ibiotics Serum.

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